Wochenbrief

 

Hier findest du die einen der Wochenbriefe, die Manuel Garcia jeweils zu verschiedenen Lebensthemen schreibt.                                        

 

Wenn du diese gerne per Mail zugeschickt bekommen möchten, kannst du dich auf Manuels Homepage dafür anmelden. Er verschickt solche Texte meistens wöchentlich mit seinem Newsletter.

 

 

Wochenbrief vom 20.3.2018

 

 

 
ENERGIE ist ENERGIE: Was deine Emotionen wirklich sind

 

 

 Das wohl grösste «Übel» und der wohl grösste «Glücksverhinderer» in unserem Leben ist meiner Meinung nach unsere grosse ANGST vor dem FÜHLEN unserer Emotionen. Vor allem der Gefühle, die wir als schlecht oder negativ abgestempelt haben und sie tunlichst vermeiden wollen.

So sind wir in dem Glauben aufgewachsen, dass wir nur unter bestimmten Umständen glücklich sein können und die Präsenz negativer Gefühle gehört ja bestimmt nicht dazu…
Doch es ist nicht die Emotion an sich, die dir Leid bringt, sondern immer nur der Kampf und der Widerstand dagegen. Dieses «Ich will dich weghaben!» führt dann nur dazu, dass du dich verkrampfst und die Energie (eine Emotion ist eine ENERGIE in BEWEGUNG) nicht mehr frei fliessen kann und somit zu stocken beginnt: Blockade lässt grüssen!

Und was ist denn eine Blockade wirklich? Nichts anderes als ein energetischer Stau, einer nicht gefühlten und angenommenen Energie!

Selbst viele, viele Techniken, Methoden sowie Seminare im spirituellen Kreis beschäftigen sich immer noch mit dem «Wegmachen» unserer Emotionen… als ob sie böse, falsch und etwas Gefährliches wären.

Doch ENERGIE ist ENERGIE! Es gibt keine gute oder schlechte Energie! Diese Unterteilung ist nur unserem Schubladendenken geschuldet. Stelle dir einmal vor, du hättest keinen Verstand und könntest somit kein Urteil, keine Bewertung fällen. Wie würdest du dann deine Emotionen wahrnehmen?

Du würdest sie einfach wahrnehmen, schlicht und einfach. «Sie sind da, Punkt!»

Alle Welt will unbedingt zurück in die EINHEIT, in das Paradies. Doch die Bewertung von gut und schlecht führt immer mehr zu TRENNUNG, statt zum Gefühl der Verbundenheit, dem Gefühl «das ALLES EINS ist».

Und das ist auch so eine beliebte Phrase im esoterischen Sinne: «Alles ist EINS!»
Wirklich? Glauben wir das auch oder plappern wir es einfach nur so nach? Denn wenn wirklich ALLES EINS ist, wie kann es denn Trennung geben? Wie können wir denn von guten und schlechten Energien sprechen?

Im EINHEITSDENKEN (dem Denken aus dem Herz der Liebe heraus) gibt es schlicht und einfach nur ENERGIE. Du kannst es auch LIEBE oder Glück nennen, es macht keinen Unterschied. Es ist einfach pure, göttliche Energie, PUNKT!

Angst ist nicht negativ, ES IST Energie! Wut ist nichts Bösartiges, ES IST Energie. Trauer ist nichts was man bekämpfen müsste, ES IST Energie! Schlicht und einfach nur Energie.  

TRENNUNGSDENKEN sagt: "Ich bin gerade sooo ängstlich und das ist schlecht!"

EINHEITSDENKEN aber sagt dazu einfach: "Ich fühle mich gerade wenig glücklich! Aber ich bin ja immer noch glücklich (momentan einfach nur nicht so stark ausgeprägt)."

Im EINHEITSDENKEN gibt es kein gut oder schlecht mehr. Es gibt einfach nur das EINE Glück. Mal fühle ich mich extremst glücklich und dann wieder einmal eben «nur» ganz, ganz wenig glücklich! ABER ich bin immer noch glücklich!

Das EINHEITSDENKEN löst somit die Polarität immer mehr und mehr auf. Es gibt keine Bewertung mehr, ES IST einfach nur noch.

 

Ich habe ja schon mehrmals die Autorin Anita Moorjani und ihr Buch «Heilung im Licht: Wie ich durch eine Nahtoderfahrung den Krebs besiegte und neu geboren wurde» erwähnt. Jene Frau die eine wirklich sehr eindrückliche Nahtodeserfahrung erlebt hat, bestätigt das in ihrem Buch, was ich schon immer im Herzen gefühlt und geglaubt habe, dass im Endeffekt alles LIEBE ist (ja, auch wenn es sich nicht immer so anfühlt und zeigen mag).
So auch deine Probleme, oder eben deine Emotionen. Und was sie in ihrem Buch über die Gefühle sagt und wie du damit umgehen kannst, möchte ich an dieser Stelle gerne zitieren.


Hier nun der Auszug aus dem erwähnten Buch:

"Wir alle, jeder und jede von uns, sind schon im innersten Kern reine bedingungslose Liebe. Wenn wir sie jedoch in der physischen Realität zum Ausdruck bringen, filtern wir sie durch unseren Geist, und dann drückt sie sich in Form von menschlichen Emotionen aus. Die beste Metapher, die mir zur Veranschaulichung einfällt, ist weißes Licht, das durch ein Prisma fällt. Bedingungslose Liebe ist wie reines weißes Licht. Wenn wir es durch ein Prisma lenken, erfährt es eine Brechung in die Farben des Regenbogens. Diese stehen für unsere Emotionen – Freude, Liebe, Angst, Neid, Mitgefühl, Hass, Anteilnahme und so weiter. 

Wir sind wie ein Prisma, wir brechen reines weißes Licht (Liebe) in die verschiedenen Regenbogenfarben auf, und all diese Farben und Schattierungen (Emotionen) sind für das große Ganze gleichermaßen wichtig. Nur wenige Leute, wenn überhaupt, würden ein moralisches Urteil über eine Farbe fällen. Niemand würde sagen: »Oh, diese Farbe ist böse«, oder »diese Farbe ist sündhaft«. Wir aber fällen solche Urteile über Menschen und ihren Ausdruck von Emotionen, sehen die einen Gefühle als richtig und die anderen als falsch an.

Wenn wir manche unserer Emotionen negativ bewerten und zu unterdrücken oder zu verdrängen versuchen, unterdrücken wir einen Teil unserer selbst. Damit bauen wir eine Blockade in uns auf und hindern uns daran, unsere Großartigkeit in all ihrer Fülle zum Ausdruck zu bringen.

Das ist so, als würden wir aufgrund eines moralischen Urteils bestimmte Farben aus dem Spektrum ausschließen und damit das Licht stutzen und zu etwas machen, das es in Wirklichkeit nicht ist. Wir müssen ja nicht jede Emotion in Handlung umsetzen; wir brauchen nur zu akzeptieren, dass sie Bestandteil unseres eigentlichen Wesens ist. Verleugnen wir sie, dann ist das so, als verböten wir einer bestimmten Farbe, an der Lichtbrechung im Prisma teilzuhaben. Nur indem wir unser gesamtes Gefühlsspektrum urteilsfrei annehmen, können wir mit der reinen Essenz von bedingungsloser Liebe in Berührung kommen, die uns zutiefst innewohnt."


Das Rezept für unsere Emotionen heisst also: Annahme und Akzeptanz!

Erlaube jedem Gefühlsausdruck in dir wirklich da-sein zu dürfen; ganz im Stil von: «Ich liebe mich dafür, dass ich mich gerade so fühle. Es ist okay. Und es ist auch dann okay, wenn ich es überhaupt nicht okay finde!»

Mehr über die Annahme folgt dann im nächsten Wochenbrief. Bis dahin, lasse die Worte von Anita wirklich tief in dein Bewusstsein ein, damit du die Wahrheit dahinter spüren und in den Frieden (statt Kampf) mit deinen Emotionen und somit dem Ausdruck göttlicher Liebe kommen kannst.